Lyrik und Poesie

Meine eigenen Fotos mit Gedichten, Texten und Gedanken verbunden...

So hoffe ich, dass Ihr Gefallen daran findet.

Der Puls der Zeit

Geschwindigkeit regiert die Welt,
das ist es, was allen gefällt.
Immer mehr und immer schneller,
Unternehmer-Augen blitzen heller.

Diese Welt ist nun vernetzt,
so mancher sich daran ergötzt.
Im Internet ein schneller Klick,
das geht in einem Augenblick.

Und was man gestern hat bestellt,
am nächsten Tag wird zugestellt.
Vorbei sind Warten und Geduld,
unser Verhalten ist dran schuld.

Höher, schneller, weiter und noch mehr Gewinn,
ich frage mich, wo ist da der Sinn?
Kranke Welt, auf Konsum und Gewinn orientiert,
der Mensch als Mensch dabei verliert.

Verfasser: Michael Friedrich

Kein Spielzeug!!

Es geht uns gut – sehr gut sogar,
nehmen wir das auch wirklich wahr?
Wir haben Essen in riesigen Mengen, ja im Überfluss,
anderenorts so mancher tagtäglich hungern muss.

Die Regale im Supermarkt sind riesig und immer voll,
täglich eine Riesenauswahl, das finden wir toll.
Was nicht gekauft wird in unserem modernen Lande,
landet schon bald auf dem Müll – welch Schande.

Auf der Welt, doch auch bei uns gibt es Not,
mancher benötigt dringend sein täglich Brot.
Was wir achtlos entsorgen ohne dies zu hinterfragen,
Könnte noch füllen manch hungrigen Magen.

So verrückt es klingt, dieses Thema ist in aller Munde,
und doch passiert nichts, denke ich in so mancher Stunde.
Warum denn nicht umdenken, es ist bestimmt nicht verkehrt.
Es geht nicht um Spielzeug, sondern um Lebensmittel – schätzt ihren Wert!

Verfasser: Michael Friedrich

Alles fließt dahin

Ich sitze am Bach und lasse die Gedanken reisen,
lass sie nicht länger im Kopf nur irren und kreisen.
Lasse sie hinaus entfliehen in die Welt,
die mich entzücket und mir wohl gefällt.

Über Täler, Wiesen, Städte und Auen grün,
werden sie ihre Bahnen wohl zieh´n,
und gleiten weiter, weiter ohne Halt und Rast hinaus,
durch meine Heimat, wo meine Familie und Freunde sind – mein Zuhaus´.

Und denke ich einmal an meine Kinderzeit zurück,
voller Unbeschwertheit, Freude und Glück,
erkenne ich, dass alles einmal anderem weichen muss,
so wie ein Bächlein, welches einmal wächst zum großen Fluss.

Ein erwachsener Mensch ist nun geworden aus dem einst kleinen Kind,
der auf alten Wegen wandelt und die Zeit im Geist zurück zu dreh´n beginnt.
Erkennt, dass vieles sich im Lauf des Lebens zwangsläufig ändern muss,
wie ein Bach der klein beginnt und wächst zu einem großen, starken Fluss.

Darum, meine Lieben, genießt jeden Tag, er wird so nie wieder zurückkommen!!

Verfasser: Michael Friedrich

Brot und Korn

Der Mensch muss essen um zu leben,
was bess´res als Brot hat es nie gegeben.
Wir kennen es seit vielen Jahrhunderten schon,
so ist es unserer harten Arbeit und Mühen Lohn.

Anfangs wird die Saat durch den Bauern aufs Feld gebracht,
damit bald das Getreide steht in goldgelber Pracht.
Es wird geerntet, gedroschen und gemahlen fein,
um Brot zu backen welches unsere Mahlzeit wird sein.

Selbst in unsrer modernen und schnellen Welt,
ist unser täglich Brot wichtiger als viel Geld.
Brot erhält unsere Kraft und macht uns nicht matt,
so denkt immer daran - denn Geld macht nicht satt.

 

Verfasser: Michael Friedrich

Im Kerzenschein

Ist ein Herz durch der Liebe Feuer entfacht,
erlebt man mach lieblich, romantische Nacht.
In zweisamer Runde bei Kerzenschein,
wird der Liebenden Herze entzücket sein.

Erfreuet euch an gutem Tranke und Speisen,
die Gedanken lasset nur umeinander kreisen.
Das warme Licht gar vieler Kerzen,
erwärmet Seele, Gemüt und Herzen.

So die Bande der Liebe niemals zerspringen,
kann mal viele glückliche Jahre verbringen.
Schüret euer Feuer dass es nicht werde nur noch Glut,
nur dieses tut liebenden Herzen auf Ewigkeit gut.

 

Verfasser: Michael Friedrich

Flut

Regen fiel tagelang auf die Erde nieder,
sehr viel - Wasserpegel stiegen wieder.
Wasser ist ein lebenswichtiges Element,
doch in diesen Mengen gefährlich und ungehemmt.

Es sucht sich seinen Weg hinein in Städte und Auen,
jetzt hilft nur noch Sandsack-Mauern bauen.
Deiche und Wälle weichen durch - die Lage ist fatal,
Straßen werden unterspült und Hänge rutschen zu Tal.

So mancher nicht nur Garten und Haus verlor,
gar seine Existenz und findet nun nichts mehr vor.
Haus, Auto oder Firma geflutet, zerstört, vom Wasser zerschlagen,
wovon noch Leben, wohin – es herrscht Kummer und Klagen.

Entsetzen, Angst und Hilflosigkeit machen sich breit,
doch unzählige Helfer stehen sofort bereit.
Sandsäcke füllen, Keller auspumpen – alles Hand in Hand,
damit die größte Not schnell wird gebannt.

Helfer schuften bis zur Erschöpfung Tag und Nacht,
damit die Hilfe wird „an den Mann“ gebracht.
Dadurch manch Stadt oder Keller doch nicht im Wasser versank
an alle Helfer gilt ein ganz besonderer Dank!

Als Anerkennung an alle Helfer in den unterschiedlichsten Organisationen wie z. Bsp. Feuerwehr, THW, DRK, DLRG, Rettungshundestaffeln, Bundeswehr und viele, viele mehr.
Diese Arbeit, diese Anstrengung und auch das enorme ehrenamtliche Engagement sind unbezahlbar!!
Gut, dass es solche Menschen gibt!!!!

Verfasser: Michael Friedrich

Friede auf Erden

Menschliche Nähe und Liebe verloren scheint,
in zunehmend hektischer konsumorientierter Zeit,
was zählt sind Umsatz, Gewinn und Profit,
es aber noch viel anderes auf Erden gibt.

Eine Zeit im Jahr um zu besinnen sich,
und zu reflektieren – wo steh´denn ich?
In einer Welt voll Hektik, Stress und Neid,
gibt es dennoch viel menschliches Leid.

Das Fest der Feste harmonisch gestalten ist man bestrebt,
doch dabei man selbst hat wohl kaum gelebt,
zwischen kaufen, backen und gestresstem Lachen,
allen muss eine Freude und Gefallen man machen.

Im Ofen muss schmoren ein köstlich Braten
und Kinder ungeduldig auf Geschenke warten.
Sind letztendlich alle froh und entzückt,
ist das Fest in diesem Jahre wohl geglückt.

Doch gibt es nicht nur Friede, Harmonie und Lieb´,
auch gar viele Menschen, denen dies verwehrtet blieb.
Sie sitzen irgendwo zuhaus´ und an andren Orten allein,
wünschen sich jemanden, damit sie nicht länger allein.

So möge man eine Kerze zur Weihnacht entzünden zusätzlich,
um einem geliebten Menschen zu zeigen; Ich denke an dich.
Und kannst du auch nicht in unsrer Mitte sein,
so bist du doch bei uns durch der Kerze Schein.

 

Verfasser: Michael Friedrich

Wächter von Schloß Berlepsch

Ihr tapferen Wächter dieses einzigartigen Schloßes,
wehret Euch jedes feindlichen Kriegers oder Rosses.
So ihr denn immer wachsam bleibt und betet,
der Eintritt in das Innerste dieses Schloßes bleibet verwehret.

Seit Gründung der Schloßanlage vor vielen hundert Jahren
hat dieser Ort vielzählige Lenze und Umbrüche erfahren.
Im Jahre 1369 durch Arnold von Berlepsch der Anfang gemacht,
so sehet heut, was draus geworden – wer hätte das gedacht.

Da leider seit Jahren das Schloß blieb dem Volke verschlossen
ist seit einigen Jahren viel Blut und Schweiß geflossen,
herzurichten, aufzuräumen, renovieren und zu erwecken
damit ein jeder kann dieses Schloß neu entdecken.

Eine wechselvolle Geschichte – man kann nur wage erahnen,
ausgebaut, erweitert und als Hotel betrieben durch Berlepsch´s Ahnen.
Seit kurzen das Leben hier wieder erwacht ist blüht,
ein junger Graf Sittich von Berlepsch sich hier sehr engagiert!

So stand ich mehrfach in den historischen Mauern und mein Herz war entflammt
von der Mystik und Schönheit dieses Ortes – als ob mich etwas damit verband.
Man wird vom neuen Leben und Treiben auf Schloß Berlepsch ganz benommen
und will nie mehr fort oder immer wieder kommen!

 

Verfasser: Michael Friedrich


Mehr zu diesem wundervollen Ort unter:
http://www.schlossberlepsch.de/